Sculptor

Now on CD with a previously unreleased bonus track «Angels». The alchemy of Agnivolok, an Israeli ensemble of musicians whose roots lie in the depths of Russia and the Ukraine, takes you to a place where unspeakable events fall into place… An impressive musical meltdown that takes traditional music into a new dimension. Passionate folk, rich of eastern and oriental characteristics, skillfully combined with experimental acoustic ambient layers, and a female voice that is haunted by melancholy. Agnivolok is Near Life Experience—traditional music for spiritual travellers.


Lichttaufe review

Zeitgleich mit “Cherries” wurde auf EASTERN FRONT auch das AGNIVOLOK-Debüt, welches 2002 auf STATEART als 12″ Vinyl veröffentlicht wurde, auf CD neu aufgelegt. Als Bonus wurde mit “Angels” noch ein bisher unveröffentlichtes, vierminütiges Folklied hinzugepackt. Der Musikstil AGNIVOLOKs erscheint mir damals, die Stücke stammen aus den Jahren 2000 und 2001, noch ein wenig experimenteller angehaucht gewesen zu sein. Der künstlerische Anteil VADIM GUSIS’ war wohl auch noch ein bisschen ausgeprägter. Auch sind Flöte und Klavier zu vernehmen, dafür weniger Akustikgitarre. Der Opener “Heart Of Stone” erinnert fast ein wenig an die Pianostücke auf AIN SOPHs “Kshatriya” (1988). Abgeschlossen wird “Sculptor” mit dem sperrigen, über 20- minütigen Instrumentalstück “Penance”, auf dem sich vor allem VADIM GUSIS in bekannter CHAOS AS SHELTER-Manier austobt und auskundschaftet, was aus einer Geige alles so herauszuholen ist. Augenblicklich fühlt man sich hier an manch eine NURSE WITH WOUND/ARANOS-Kollaboration erinnert, und tatsächlich, “Penance” würde auch auf so Alben wie “Acts Of Senseless Beauty” (1997) oder “Santoor Lena Bicycle” (2001) passen, daher ganz nett, aber nicht umwerfend originell. Insgesamt kann man drüber streiten, ob diese Wiederveröffentlichung nun so unbedingt nötig war. Gewiss, die Musik hat es verdient, aber das Originalvinyl ist vermutlich nicht schwer zu finden. AGNIVOLOK gehören sicher nicht zu denen Projekten, die auf Ebay große Summen erzielen, insofern wird man bestimmt auch noch in zehn Jahren in Ruhe zwischen dem STATEART-Vinyl und der EASTERN FRONT-CD-Version wählen können. Ich rate zur CD-Version, da der Bonussong “Angels” AGNIVOLOK von einer eher ungewohnten, weil unbeschwerter folkigen (mit Mundharmonika) Seite zeigen. Die CD kommt mit einem neuen Cover, das STATEART-Vinyl erschien in einem weißen Cover, nun die CD-Version mit schwarzem Cover und einem schicken, okkulten Symbol.

Buy at € 8.99

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